Partnerschaft Südafrika (Ekuthokozeni)

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Festschrift 30 Jahre Partnerschaft

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Festschrift

 

 

 

Awami
Owami

Neues aus Ekuthokozeni

Der erste dicke Umschlag erreichte mich Mitte März; Clarah und Helferinnen hatten die Zeugnisse und Briefe aller Patenkinder zusammengestellt und geordnet, und die sollten mittlerweile ihre Pateneltern erreicht haben. Außerdem enthielt der Umschlag die Abrechnungen über die Schuluniformen und die Lebensmitteleinkäufe zu Weihnachten und Fotos.
Die meisten Zeugnisse sind gut ausgefallen, vor allem im sprachlichen Bereich gab es gute Noten - Mathematik zählt weniger zu den Begabungen. Nur zwei Kinder haben das Klassenziel nicht erreicht, aber mit etwas mehr Einsatz und Unterstützung können sie ihre Leistungen verbessern.
Drei Anträge hatte Clarah Sithole mitgeschickt - alle konnte ich sehr schnell vermitteln.
Clarah schreibt: Liebe Geschwister in Christus, wir grüßen euch mit Matthäus 26, 41: „Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ Besonders jetzt, in der Passionszeit, sollten wir daran denken, dass Jesus uns gelehrt hat zu beten. Wir freuen uns mit euch, dass ihr eine junge „Lady Pastor“ bekommen habt! Wir danken Gott und euch, liebe Mit-Christen, für eure Unterstützung in unseren Nöten! Wir konnten viele Familien zu Weihnachten mit Lebensmitteln sehr erfreuen! Auch das Treffen der Patenkinder war erfolgreich, die Kinder waren glücklich mit der Hüpfburg und dankbar für Essen und Süßigkeiten! Nochmals Danke für alles, was ihr tut! Richte bitte allen Freunden in Fischerhude herzliche Grüße aus!
Vor ein paar Tagen kam ein weiterer Brief, diesmal von Thandi Mchunu mit vier weiteren Anträgen für Patenschaften:


 Mphilisi Gasa ist sieben Jahre alt; seine Mutter hat einen Teilzeitjob (ca. 100 € monatlich), mit der Rente der Großmutter ist das ein knappes Auskommen.
 Die Zwillinge Awami und Owami Mgaga sind acht Jahre alt und leben bei ihren Großeltern; ihre Eltern sind arbeitslos.
 Bhengu Mfundo ist neun Jahre alt und lebt mit drei (Halb-)Geschwistern bei seiner Großmutter. Seine Mutter lebt in Freestate und besucht gelegentlich die Familie.


Ich würde mich sehr freuen, wenn auch diese Kinder von Pateneltern unterstützt werden! Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie Interesse haben, Tel.: 04293/203 oder per E-Mail: evemarie@ich-will-keinen-spamweb.de.


Am 11. März wurde auch in Ekuthokozeni der neue Kirchenvorstand gewählt, zunächst nur in den Predigtstellen, und am Karfreitag für die ganze Gemeinde. Es gab kaum Veränderungen, aber ich bin über die Zusammensetzung froh, weil ich alle 2013 persönlich kennengelernt habe; vor allem freut mich, dass Clarah, Thandi und auch Nikeziwe wiedergewählt wurden!
Leider gibt es noch kein Foto, unter das ich die Namen schreiben könnte, kommt vielleicht noch!

                                                                         Evemarie Köpke

Was lange währt...

…. wird endlich gut! Im Juni soll mit dem Bau des Gebetshauses in eTholeni endlich begonnen werden, die Einweihung ist etwa im Mai 2019 geplant.
Der Bau hat eine lange Vorgeschichte. Als ich 2001 die Predigtstelle besuchte, äußerten die Gebetsfrauen diesen Wunsch, denn der Weg zur Kirche in Ekuthokozeni ist weit, und Fahrmöglichkeiten dorthin waren kaum möglich. Aber damals gehörten nur knapp 100 Mitglieder der Kirchengemeinschaft an.
Mittlerweile ist die Anzahl viel größer geworden, und so sollte mit dem Bau 2010 begonnen werden. Doch da wurde festgestellt, dass in der Kirche in Ekuthokozeni das Dach und auch teilweise die Bausubstanz marode waren und die Kirche renoviert werden musste - natürlich war für eTholeni kein Geld mehr vorhanden.
Der Start des Baues war 2013, die Sohle wurde gegossen, mit den ersten Mauern begonnen, bis das Geld verbraucht war. Doch bevor wieder Geld zum Weiterbau vorhanden war, zerstörte ein Unwetter alles - und auch die Hoffnung.
Jetzt wurde der Bau zum Projekt des Kirchenkreises Shiyane; das bedeutet, dass alle Gemeinden Geld spenden und dass auch die Partner, in den USA und der Kirchenkreis Verden, um finanzielle Unterstützung gebeten werden, und auch wir, als Partnergemeinde von Ekuthokozeni, werden 2000 € beisteuern.
Dass eTholeni eine wachsende Gemeinde ist, fiel mir 2013 auf. Vereinzelt waren zwar noch Lehmhütten zu sehen, aber es gab sehr viele Neubauten, die auch bei uns stehen könnten. Vielleicht erinnern Sie sich an unsere Gäste Nonhlanhla Damane (Besuch 2006) und Nikeziwe Ximba (Besuch 2015) - beide leben mit ihren Familien in eTholeni.
Herzliche Grüße an alle Fischerhuder lässt Thandi Mchunu (Besuch 2003) ausrichten. Die Post der Patenkinder ist auf dem Wege.
                                                                    Evemarie Köpke

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Eingang zur Kirche in Ekuthokozeni
Kirche in Ekuthokozeni
Kirche in Nsongeni