Sommerausflüge

Ausflug des Frauengesprächskreises (Fotos anklicken)

am 20.Juli 2017 nach Hamburg: Unterwegs mit dem Niedersachsen-Ticket fahren wir mit Zug und S-Bahn nach Hamburg-Ohlsdorf. Dort erwartet uns eine freundliche Fremdenführerin. Wir erfahren: Mit seinen 388 Hektar ist der Ohlsdorfer Parkfriedhof der größte in der Welt, 1877 wurde er eröffnet. Er ist ein Spiegelbild von Kunst und Kultur. Viele bekannte Persönlichkeiten sind hier bestattet. So viele Gräber, so viele Schicksale und Geschichten! Der Friedhof ist für alle da. Jeder kann sich hier beisetzen lassen; unabhängig von Wohnort oder Konfession.
Die eindrucksvolle Gartenarchitektur ist ein Kunstwerk internationalen Ranges. Das Forum besteht aus dem historischen Fritz-Schumacher-Gebäude und einem angrenzenden, modern gestalteten Neubau. Die große Fritz-Schumacher-Halle wurde denkmalgerecht saniert. Die Architektur des Forums wirkt imposant und etwas heroisch. Es wurde 1911 erbaut.
Stilvoll und professionell erwartet uns das Park-Café „Fritz", wo für uns der Kaffeetisch gedeckt ist. Es gibt viele kleine verschiedene, sehr leckere Kuchen, „Petits fours auf der Etagere".
Unser nächstes Ziel ist St. Pauli, Landungsbrücken. Die Fähre mit dem Namen „Elbphilharmonie" bringt uns vorbei an der „Elphi", dem neuen Wahrzeichen von Hamburg, und vorbei an dem Musical-Theater, wo der „König der Löwen" aufgeführt wird. Wieder an Land nehmen wir die nächste Fähre Richtung Finkenwerder, vorbei an der Kuppel des alten Elbtunnels, dem Fischmarkt in Altona sowie am Terminal für Kreuzfahrtschiffe. Parallel zur Elbe, auf den bewaldeten Hügeln, sehen wir die Villen der Elbchaussee. An Deck können wir sogar ein kleines Sonnenbad nehmen.
In Finkenwerder wendet die Fähre und es geht vorbei am Containerhafen. Im Hintergrund die Köhlbrandbrücke, und dann der Blick zum altvertrauen „Michel", dem alten Wahrzeichen von Hamburg. Zum Abschied noch ein Fischbrötchen auf den Landungsbrücken. Es war ein eindrucksvoller Tag. Ein großes Dankeschön an Ursel Buthmann, die alles wunderbar geplant und organisiert hat!

                                                                         Helga Kruse

Der Gemischte Chor Fischerhude on tour

Der Gemischte Chor Fischerhude besuchte zusammen mit Gästen am 22. Juni Hamburg. Angekommen in Hamburg steuerte unser Bus als erstes Ziel die Elbphilharmonie an. Ein hochmoderner Bau ragte plötzlich vor uns in den Himmel: Die Elphi. Voller Spannung ließen wir uns von der schlangenartigen Rolltreppe nach oben zur Plattform (Plaza) tragen.
Und dann der tolle Blick nach unten: der Hafen mit einem anlandenden riesigen Kreuzfahrtschiff und einem Mississippi-Dampfer, der Containerhafen mit in den Himmel ragenden Ladekränen, der Turm des Michels, vier weitere Kirchtürme, das pulsierende Leben in den Straßen, die Landungsbrücken und und und. Einfach großartig. Nach etwa einer Stunde rollten wir wieder nach unten und gingen zum Bus. Noch ein Blick zurück auf das imposante Bauwerk: Was war denn das? Der Himmel verdüsterte sich, schwarze Wolken umhüllten die Elphi. Wir ahnten Schlimmes. Da braut sich was zusammen!! Eiligen Schrittes erreichten wir den Bus. Gerade noch vor dem heftigen Wolkenbruch saßen wir im Trockenen. Riesentropfen prasselten auf den Bus. Blitze erhellten den Himmel. Petrus zeigte seine Macht. Bei nachlassendem Regen fuhren wir weiter und parkten dann, das Ende des Regens abwartend, vor dem Michel. Ein Besuch der Kirche musste ausfallen. Der Regen hatte uns die Zeit gestohlen. - Es war Essenszeit – wir hatten Hunger. Wir kehrten ein in ein kleines gediegenes Restaurant, in die Kramer-Amtsstuben, in einer der engsten Gassen Hamburgs mit wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert. Das Essen war gut – und wir hatten etwas Zeit, uns über das bisher Erlebte auszutauschen.
Zufrieden mit unserem Mittagsmahl setzten wir unsere Entdeckungsfahrt fort. Ziel: die Außenalster. Der Käpten schipperte mit uns durch die Alsterkanäle und zeigte uns, derweil wir Kaffee und Kuchen genossen, die Schönheiten der Natur dieses Hamburger Stadtteils, Wir sahen frisches Grün in vielerlei Schattierungen an den Ufern und auf dem Wasser tanzende, funkelnde Sterne, die das Sonnenlicht erzeugte. - Und wir sahen den angehäuften Reichtum der dort in Prachtbauten wohnenden Millionäre.
Zurück im Bus ging es dann heim. Allerdings wartete noch eine Überraschung auf uns: ein Stau. Dieser ermöglichte es, dass wir noch ein Stückchen des regen Lebens von Hamburg-Harburg mitbekamen. Mit etwas Verspätung landeten wir dann in Fischerhude. Ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag war zu Ende.

                                                                Werner Rohde