Noch mehr Veranstaltungen

Kirchenrenovierung der Fischerhuder Kirche

in den 80-er Jahren - trotz Turbulenzen noch eine glatte Landung.
Am Donnerstag, dem 19. Oktober, um 19.30 Uhr wird zu einem Gemeindevortag in die Fischerhuder Kirche herzlich eingeladen zu obigem Thema. Über die Notwendigkeit einer Renovierung der Kirche waren sich alle Beteiligten einig. Aber die Form und Art der Gestaltung führte zu lebhaften Auseinandersetzungen. Am Ende stand das jetzige Ergebnis geprägt durch den Architekten Gerhardt Müller-Menkens und den Kunstschaffenden Klaus Lukey. Heute sind die meisten der damals handelnden Personen bereits verstorben. Einer der wenigen Zeugen ist Pastor i.R. Klaus Bieber, der sich die Aufgabe gestellt hat, diese damals zwar interessante, fruchtbringende über auch schwierige Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Ausgelöst hat dies Pastor i. R. Manfred Ringmann mit seinem beachtlichen Vortrag über den „Engel". Die Kirchenrenovierung als Vortrag versteht sich gleich als ein Versuch einer Fortsetzung auf diesem Gebiet.

                                                                           K.B

Eine Luther-Linde für die Kirchengemeinde

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „500 Jahre Reformation 2017“ pflanzt die Kirchengemeinde Fischerhude am 31. Oktober um 16.00 Uhr auf dem Friedhof eine Linde. Sie soll an die Reformation Martin Luthers erinnern.
Immer wieder sind in den vergangenen Jahrhunderten Linden oder Eichen zum Gedenken an den Reformator gepflanzt worden. Auch der Kirchenvorstand hat sich dafür entschieden. Ein Baum ist ein lebendiges Wahrzeichen, er soll nachfolgenden Generationen zeigen, dass wir der Reformation gedacht haben und dass das protestantische, lutherische Gedankengut auch heute noch lebendig ist. Der Baum steht dabei als Zeichen gegen lebensfeindliche und starre Dogmen und für einen lebendigen und das Leben fördernden Glauben. Einen Glauben, der einem Baum gleich, fest in der Überlieferung der Bibel und im Vertrauen auf Gott wurzelt, und der frei in den Himmel wachsen darf, den Gott über uns ausspannt. Neben der Lutherlinde wird ein Schild mit der Lutherrose - dem eigens von Luther entworfenen Wappen - angebracht. Es setzt sich aus schwarzem Kreuz (Christus); rotem Herz (Liebe), weißer Rose (Freude, Trost und Friede) auf blauem Grund (Himmel) zusammen und wird von einem goldenen Ring (Ewige Freude) umschlossen. Zwischen den Blütenblättern finden sich die Buchstaben VIVIT - er lebt, um daran zu erinnern, was Jesus seinen Jüngern im Johannesevangelium sagt: Ich lebe und ihr sollt auch leben.
Der Kirchenvorstand lädt alle Interessierten herzlich zur Pflanzaktion am 31. Oktober um 16.00 Uhr auf dem Friedhof und zum anschließenden Reformationsgottesdienst um 17.00 Uhr in die Kirche ein.