Unsere Konfirmanden 2018

Hier sind sie (Bitte anklicken)

Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit,

sondern vor uns als unsere Hoffnung.

(Friedrich von Bodelschwingh)

 

 

Konfirmationen am 10. und 13. Mai

Konfirmation - Bestätigung der Taufe, Eintritt ins Jugendalter. Nun entlassen wir sie also aus der Kindheit in die Welt der Erwachsenen.
Die Konfirmation ist ein Schwellenritual, ein Fest auf der Grenze. Die erste große, öffentliche Entscheidung, ein Fest, bei dem ein Mädchen, ein Junge allein (vor Gott) im Mittelpunkt steht.
Übertragen wird die Verantwortung, selbst Entscheidungen treffen zu können. Kirchlich wird man „religionsmündig“, man soll, darf, kann selbst entscheiden, woran man glaubt, zu welcher Gemeinschaft man gehören will. Man darf das Patenamt übernehmen und gehört zu den „Großen“. Man bleibt und wächst mit. Schön wäre es, wenn einige den Kontakt zur Kirchengemeinde halten, zu den Freizeiten fahren, an den Teamer-Schnuppertagen mitmachen, nächstes Jahr einen JuLeiCa-Kurs besuchen und dann als Teamer mit auf die Freizeiten fahren oder bei Kinderkirchentagen mitmachen. Oder Aktionen anbieten für die, die in den kommenden Jahren am Konfirmandenunterricht teilnehmen, - um den „Nach-wachsenden“ zu zeigen, dass man bei/in Kirche Spaß haben kann, dass es „Gemeinde“ auch außerhalb des Gottesdienstes gibt.
Schön wäre es - denn mir sind viele der 19 Jugendlichen ans Herz gewachsen in diesem Jahr, das wir miteinander verbracht haben - redend und singend, spielend und in der Diskussion.
Hier wächst eine Generation heran, die sich um vieles Gedanken macht, was um sie herum und in der Welt passiert, die ihren Platz sucht und der Gemeinschaft, Freundschaft, gutes Miteinander - und der Glaube - wichtig ist. Das Bewusstsein, dass uns unser Leben, unsere Erde, anvertraut sind und dass wir die Verantwortung dafür übertragen bekommen haben. Dankbar und von Freude erfüllt blicke ich zurück: Auf die gemeinsamen Gottesdienste, die Freizeit, das Krippenspiel und die vielen gemeinsam verbrachten Stunden. Mit den Erklärungen zu den Konfirmationssprüchen geben die Jugendlichen einen kleinen Einblick in ihr Inneres - möge es auch Ihr Herz berühren. Sie sind gewachsen, haben viel gelernt, Anstrengungen ausgehalten, sich ihren Weg erarbeitet. Nun lege ich ihnen die Hände auf und wir bitten Gott um seinen Segen, seine Begleitung, damit sie furchtlos und fröhlich leben können in der Weite, in die Gott uns stellt.

Ich wünsche „meinen“ großen Konfirmanden und demnächst Konfirmierten Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Und hoffe, dass sie den Kontakt nicht verlieren, sondern im Glauben bleiben und wachsen und wir uns begegnen.

                                                                      Silke Kuhlmann