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Friedenslicht aus Bethlehem

In der Geburtsgrotte in Bethlehem wurde am Anfang der Adventszeit durch ein Kind eine Kerze entzündet. Pfadfinder aus aller Welt nahmen Licht von dieser Kerze, entzündeten weitere Kerzen und Petroleumlampen und kehrten in ihre Länder zurück: Mit dem Auto, dem Flugzeug oder der Bahn. Sie bewahrten das Feuer, hüteten die Flamme, bis sie schließlich erst Wien und am dritten Advent Bremen erreichte. Dort wurde am 19. Dezember ein Gottesdienst zur Aussendung des Lichtes gefeiert, an dem ich mit meinen Söhnen teilgenommen habe.
Wir brachten zwei Lichter mit nach Fischerhude und Quelkhorn. Seit dem 19. Dezember brannte diese Flamme in der Kirche und bei uns zuhause - und an vielen anderen Orten. Immer wieder habe ich davon berichtet: dass das Bewahren einer Flamme uns zeigt, wie sorgsam man den Frieden hüten und bewahren muss, damit er am Leben bleibt. Dass mit diesem Licht der Wunsch verbunden ist, dass sich friedliche Gedanken über die Welt ausbreiten, wie die Kerzenflammen rund um die Welt. Der Wunsch, dass Menschen ein Licht in der Nacht sehen, das ihnen Wärme gibt. Einige Menschen aus unserer Gemeinde haben sich das Licht nach Hause geholt, nachdem sie bei Lichtergottesdiensten und anderen Gelegenheiten von der Botschaft des Lichtes gehört haben.
Ich danke allen, die geholfen haben, dass die Flamme in der Kirche Tag und Nacht gebrannt hat - im nächsten Jahr hole ich das Friedenslicht aus Bethlehem wieder in Bremen ab - dass es uns durch die Heilige Zeit im Advent, zwischen den Jahren und ins Neue Jahr leuchte.
                                                                Silke Kuhlmann

Ein Wort zum Abendmahl

Immer wieder feiern wir in unserer Gemeinde Festgottesdienste mit Abendmahl. Und regelmäßig (i.d.R.) steht es am ersten Sonntag im Monat auf dem Gottesdienstplan. Ich freue mich darüber, weil ich gerne Abendmahl feiere. Umso mehr betrübt es mich, wenn ich höre, dass Menschen sagen, sie wären nicht zum Gottesdienst gekommen, wenn sie gewusst hätten, dass wir auch Abendmahl feiern, oder sie bleiben fern oder sie verlassen den Gottesdienst nach der Predigt. Ich wüsste gerne, woran das liegt. Denn ich vermute, es liegt nicht nur in der Länge des Gottesdienstes. Deshalb möchte ich einiges zum Inhalt sagen:
Für Martin Luther, um unseren Reformator auch nach Ablauf des Jubiläumsjahres heranzuziehen, war es selbstverständlich, dass in jedem Gottesdienst Abendmahl gefeiert wurde, sein Entwurf der Deutschen Messe legt das dar. Und er hielt auch lange daran fest. Überdies führte er den Laienkelch ein (also die Tatsache, dass alle Gemeindemitglieder Brot und Saft/Wein und damit den vollständigen
Leib Christi erhalten). Zugrunde liegt sein Abendmahlsverständnis, das bekanntermaßen bis heute der Grund für die Trennung zwischen katholischer, reformierter und lutherischer Kirche ist: In Brot und Wein ist Christus anwesend. Es ist nicht Fleisch und Brot (katholisch), aber eben auch mehr als nur ein reines Gedächtnis an das letzte Abendessen Jesu (reformiert). Durch die Teilnahme am Abendmahl vergewissere ich mich (1) der Gemeinschaft mit Christus, (2) der Gemeinschaft mit allen Christen, Engeln und Heiligen, die vor mir gelebt haben und mit mir im Kreis stehen und ich habe (3) schon jetzt Anteil an Gottes neuem Reich. Ich lasse mir die Vergebung meiner Sünden zusprechen und setzte für einen Moment schon im Himmel am Tisch, habe Anteil an der Ewigkeit. Und indem ich Brot und Wein/Saft zu mir nehme, erkenne ich einerseits an, dass Christi Leben und Werk auch für mich gilt (deshalb heißt es „Christi Leib ist für dich dahingegeben“ und „Christi Blut ist für dich vergossen worden“) und andererseits darf ich mir vorstellen, dass Christus in mir lebt, wie es bei Paulus heißt, um gegen die bösen inneren Stimmen vorzugehen, die mich klein und stumm und wertlos machen möchten.
Immer wieder sehen wir der Tatsache ins Auge, dass wir unsere gut gemeinten Ziele und Absichten verfehlen, dass wir aneinander schuldig werden und auch vor Gott nicht so leben, wie er uns gewollt hat. Wir haben Vergebung, wir haben Heilung nötig. Der ewige, himmlische, heilige Gott lädt uns an seinen Tisch ein. Er befreit uns von der Macht des Bösen und holt uns in seine Gegenwart. Das ist ein wunderbares Geschenk. Und das dürfte man jeden Sonntag empfangen, um sich Gottes Gegenwart zu vergewissern. Dafür braucht man nicht in besonderer Weise „würdig“ oder vorbereitet zu sein.
In manchen Gemeinden heißt es während der Abendmahlsliturgie: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eintrittst in mein Haus, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. Dieser Satz eines römischen Hauptmannes im Lukasevangelium drückt das aus: Eigentlich könnten wir uns Gott nicht nähern, wenn wir unser Leben ernsthaft betrachten. Aber wir haben Heilung nötig. Und Gott sieht das und schafft aus Liebe die Bedingungen, unter denen wir gemeinsam feiern können.
Gemeinschaft untereinander, die Liebe Gottes und ein Stück Himmel auf Erden, ein Stück vom ewigen Leben - schon jetzt. Kommen Sie dazu!
                                                 Ihre Pastorin Silke Kuhlmann

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Interessante Broschüren, herausgegeben von der ev. Kirchengemeinde Fischerhude

 

Cato Bontjes van Beek (1920-1943)

 

                                           

 

 

 

                                     

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Pastorin Silke Kuhlmann

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